Schulsozialarbeit

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Die Otto-Hahn-Realschule plus Bitburg beschäftigt seit August 2008 (früher Edith-Stein-Hauptschule) als Schulsozialarbeiterin Frau Andrea Liane Drüen, Dipl. Sozialarbeiterin mit einer vollen Stelle. Der Anstellungsträger von Frau Drüen ist der Caritasverband Westeifel e.V.. Frau Drüen hat Weiterbildungen im Bereich der lösungsorienierten Gesprächsführung, „Verstehen aber nicht einverstanden sein“- Ansätze der konfrontativen Pädagogik sowie an der Fortbildungsreihe Traumapädagogik teilgenommen. Derzeit absolviertsie eine vierjährige Weiterbildung beim BDY zur Yogalehrerin.

 


Schulsozialarbeit – Was ist das?

Schulsozialarbeit ist Teil der Jugendhilfe nach SGB VII (vgl. §§ 2, 8, 11 und 13). Diese Form der sozialpädagogischen Arbeit an Schulen hat zum Ziel, eine positive Gestaltung des Schullebens für alle Beteiligten zu unterstützen. Sie ist dauerhaft im Schulalltag verankert und beruht auf der Kooperation zwischen Schule, Schulsozialarbeiter und Jugendamt.

Ihre Besonderheit liegt im niederschwelligen Angebot, der leichten Erreichbarkeit für alle Betroffenen und der Flexibilität. Die Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit ist freiwillig und durch die Schweigepflicht geschützt.

Für wen ist die Schulsozialarbeit?

Unsere Schulsozialarbeiterinnen sind nicht nur Ansprechpartnerinnen für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für deren Eltern, für Lehrpersonen und für das Schulleitungsteam. Die Kontaktaufnahme und Beratung kann  jederzeit und auf Nachfrage aller Adressaten und auch auf Initiative der Schulsozialarbeiterinnen erfolgen.

Die Kontaktaufnahme kann außerhalb der Ferienzeiten jederzeit unter 06561-952422 oder per Mail erfolgen.

Aufgaben der Schulsozialarbeit

Die Schulsozialarbeit lässt sich in mehrere Aufgabenbereiche einteilen, die im Folgenden kurz erläutert werden sollen:

  • Einzelfallberatung
    Die Schulsozialarbeiterinnen beraten und unterstützen Ratsuchende im Einzelgespräch bei auftretenden Problemen, Krisen und sozialen Fragen. Schülerinnen und Schüler unserer Schule können sowohl bzgl. Fragen im schulischen Bereich, als auch bei Angelegenheiten im häuslichen, privaten oder zwischenmenschlichen Bereich individuelle Beratung suchen. In Einzelfällen kann hier die Kooperation und Zusammenarbeit mit Trägern der Jugendhilfe, wie z.B. Tageseinrichtungen, Jugendämter, Beratungsstellen, Fördereinrichtungen sinnvoll sein.
  • Arbeit in Gruppen:
    Gerade in der Arbeit mit Schülergruppen können soziale Lernerfahrungen und die Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden. Die Konzeptionierung und Durchführung von Präventionsprojekten, z.B. zum Thema Klassenklima, Mobbing und im Bereich der Gewalt- und Suchtprävention gehören dazu. Die Klassentrainings finden immer in Kooperation mit der jeweiligen Klassenleitung statt. Bestimmte Themen werden auch in AG’s (z.B. im Rahmen der Nachmittagsgestaltung der Ganztagsschule) bearbeitet.
  • Prävention
    Beispielhaft für solche Projekte stehen präventive Angebote zur Vorbeugung von Sucht oder Gewalt, die in unserer Schule fest verankert sind, aber auch bei Bedarf organisiert werden. Es besteht eine Kooperation sowohl mit außerschulischen Partnern (z.B. Polizei, Suchtberatung, Jugendschutzbeauftragte, politische Organisationen), als auch innerschulisch mit den Sucht- und Medienpräventionsbeauftragten, Frau Gabriele Zand und Herrn Christian Jäger. Frau Drüen ist Mitglied im Arbeitskreis „Sucht- und Gewaltprävention“ und dem Arbeitskreises „Mädchen“ des Eifelkreises.

Schulsozialarbeit umfasst also ein breites Spektrum an sozialpädagogischen Mitteln, um die schulische und persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler positiv zu begleiten.